Nach knapp 30 Jahren Rollenspiel gibt es sicher eine Menge zu erzählen oder schreiben ... naja, schaun wir mal.
Dienstag, 10. Juni 2014
Drivethru Anniversary goodies!
… drivethru is offering 4 very nice bundles - 10 bucks each! Enjoy (linked directly to the drivethru bundle-pages, links from drivethrus twitter)
Montag, 19. Mai 2014
Einige Rolemaster Bücher bald oop
Damit danach keiner sagen kann: "Warum habt ihr mich nicht vorgewarnt?" hier zur allgemeinen Info:
Es ist zu hören, dass nicht nur das Zauberbuch …
… sondern auch das Kampfhandbuch …
… in Bälde out of print sein werden. Da üblicherweise zur Neuauflage eine gewisse Zeit vergehen wird, empfiehlt es sich für alle Interessierten zeitnah zuzugreifen, entweder direkt bei 13mann.de oder im Fachhandel eures Vertrauens.
Beide Bücher sind recht elementar zum Spiel des deutschen Rolemasters, sofern man der Komplexität des Grundregelwerks entwachsen ist – und durch ihre Kombination verschiedener übersetzten Quellen nur schwierig durch englisch-sprachiges Material zu ersetzen.
Es ist zu hören, dass nicht nur das Zauberbuch …
… sondern auch das Kampfhandbuch …
… in Bälde out of print sein werden. Da üblicherweise zur Neuauflage eine gewisse Zeit vergehen wird, empfiehlt es sich für alle Interessierten zeitnah zuzugreifen, entweder direkt bei 13mann.de oder im Fachhandel eures Vertrauens.
Beide Bücher sind recht elementar zum Spiel des deutschen Rolemasters, sofern man der Komplexität des Grundregelwerks entwachsen ist – und durch ihre Kombination verschiedener übersetzten Quellen nur schwierig durch englisch-sprachiges Material zu ersetzen.
Donnerstag, 15. Mai 2014
FH&W and Mindjammer arrived in print
English products = english language, I guess I will switch my blog-language with the described product.
Today, my newest lulu-shipment arrived - Fantastic Heroes & Witchery. More than 400 pages of old school goodness - I might even switch from C&C to FH&W, after I had time for a deeper look into the book. On the first glance, it looks great, it is extensively illustrated and has a bunch of rules for almost everything one can imagine.
The Lulu print looks good, the back of the book is not completely centered, as you can see in the first picture.
One can download the PDF for free, but I preferred the dead-tree-edition.
Another new book of the last days: Mindjammer. Looks good, reads interesting, but it is a HUGE book, so I will take a while to even skim through it.

The third one - Pathfinder - is just for size-comparison :-).
Today, my newest lulu-shipment arrived - Fantastic Heroes & Witchery. More than 400 pages of old school goodness - I might even switch from C&C to FH&W, after I had time for a deeper look into the book. On the first glance, it looks great, it is extensively illustrated and has a bunch of rules for almost everything one can imagine.
The Lulu print looks good, the back of the book is not completely centered, as you can see in the first picture.
One can download the PDF for free, but I preferred the dead-tree-edition.
Another new book of the last days: Mindjammer. Looks good, reads interesting, but it is a HUGE book, so I will take a while to even skim through it.
The third one - Pathfinder - is just for size-comparison :-).
Dienstag, 14. Januar 2014
Print on demand von LULU - Advanced Adventures
Um Weihnachten rum konnte ich nicht umhin die vielen interessanten LULU-Gutscheine auszunutzen und mir endlich die "Advanced Adventures Kompendium" 1-3 zu holen. Was mich dann die Tage im Briefkasten erwartete war eine mehr als positive Überraschung!
Nach den mitgenommenen drivethru POD kamen die LULU Bücher in stabilen (und offensichtlich leidgeprüften) Packungen an, deren Inhalt aber 1a, verschweisst und in einem absoluten Topzustand war. Dazu kommt ein sauberer Druck und Schnitt, saubere Verarbeitung rundum und ein sehr zufriedener Kunde.
Anbei ein paar Impressionen* ...
Nach den mitgenommenen drivethru POD kamen die LULU Bücher in stabilen (und offensichtlich leidgeprüften) Packungen an, deren Inhalt aber 1a, verschweisst und in einem absoluten Topzustand war. Dazu kommt ein sauberer Druck und Schnitt, saubere Verarbeitung rundum und ein sehr zufriedener Kunde.
Anbei ein paar Impressionen* ...
Um die drei handelt es sich - jedes beinhaltet 10 Abenteuer unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen
Ecken Tip Top
Sauber geschnitten
Klebung in Ordnung, nicht 100% aber trotzdem noch gut
Schön: Obwohl die Abenteuer für dünne Hefte layoutet wurden, sind sie doch so gedruckt, dass in der Buchmitte genug Raum ist um gutes Lesen zu ermöglichen, ohne das Buch flach drücken zu müssen und die Bindung zu strapazieren.
Bei Interesse werde ich mich in der Zukunft mit anderen Produktlinien aus meinem Fundus beschäftigen und Bilder und Informationen dazu bloggen - einfach einen entsprechenden Kommentar im Blog schreiben oder eine Mail schicken, wenn Interesse existiert.
*anders als von dem einen oder anderen (oder doch nur einem) Depp verbreitet, handelt es sich nicht um lieblose Handyfotos - Schnappschüsse sind's natürlich, genügt mir für meinen Blog.
Sonntag, 15. Dezember 2013
HARP Print On Demand
Schon vor etwas längerem angedroht angekündigt hier die Bilder zu den neuen HARP Büchern.
Alle 5 Bücher sind Print On Demand von drivethru. Die Druckqualität ist gut, Papier ist einfach, Hardcover sind ordentlich, Farbdruck bei HARP SF Extreme ist einfach aber schön.
Im Versand wurden leider die Bücher durch mangelhafte Verpackung leicht beschädigt, die Rücken sind leicht geknickt und zerkratzt worden, die Ecken sind hart aufgeschlagen - beides wäre durch nur WENIG bessere Verpackung ausgeschlossen worden. Sehr schade. Dazu wurden bei den schwarzweiss-Büchern die Seiten zum Teil verklebt. Da ist qualitativ noch viel Luft nach oben. Insofern keine Kaufempfehlung, solange diese Qualitäts-Probleme nicht unter Kontrolle sind.
Alle 5 Bücher sind Print On Demand von drivethru. Die Druckqualität ist gut, Papier ist einfach, Hardcover sind ordentlich, Farbdruck bei HARP SF Extreme ist einfach aber schön.
Im Versand wurden leider die Bücher durch mangelhafte Verpackung leicht beschädigt, die Rücken sind leicht geknickt und zerkratzt worden, die Ecken sind hart aufgeschlagen - beides wäre durch nur WENIG bessere Verpackung ausgeschlossen worden. Sehr schade. Dazu wurden bei den schwarzweiss-Büchern die Seiten zum Teil verklebt. Da ist qualitativ noch viel Luft nach oben. Insofern keine Kaufempfehlung, solange diese Qualitäts-Probleme nicht unter Kontrolle sind.
Samstag, 14. Dezember 2013
Midgard 5 ist da!
Endlich halte ich sie auch in den Händen, die beiden neuen Regelwerke von Midgard 5 - Kodex und Arkanum.
Da sie erst heute früh reingeschneit sind hatte ich noch nicht wirklich viel Zeit mich mit dem Inhalt zu beschäftigen, also erstmal der Ersteindruck:
Die Bücher sehen Klasse aus! Produktionsqualität ist top-notch, das Layout ist ruhig und stimmig, kein Firlefanz, keine überflüssiger Gedöns, wie er gerade in der letzten Zeit immer üblicher wird im höher angesiedelten Layout. Schön klar, sauber, gut lesbar, stringent, prima.
Beide Hardcover haben je über 200 Vollfarbseiten und kosten je 29.95 Euro. PDF gibt es zum download kostenlos dazu - eine prima Idee.
Inhaltlich scheint (wie gesagt, nur ein Überflug) sich Midgard 5 leicht vereinfacht zu haben und einige der sonst eher ungewöhnlichen Regeln sind gesäubert oder korrigiert worden. Trotzdem ist sich Midgard seiner selbst treu geblieben und bleibt eine Ikone auf dem deutschen Rollenspielmarkt.
Bis dato also eine absolute Kaufempfehlung.
Da sie erst heute früh reingeschneit sind hatte ich noch nicht wirklich viel Zeit mich mit dem Inhalt zu beschäftigen, also erstmal der Ersteindruck:
Die Bücher sehen Klasse aus! Produktionsqualität ist top-notch, das Layout ist ruhig und stimmig, kein Firlefanz, keine überflüssiger Gedöns, wie er gerade in der letzten Zeit immer üblicher wird im höher angesiedelten Layout. Schön klar, sauber, gut lesbar, stringent, prima.
Beide Hardcover haben je über 200 Vollfarbseiten und kosten je 29.95 Euro. PDF gibt es zum download kostenlos dazu - eine prima Idee.
Inhaltlich scheint (wie gesagt, nur ein Überflug) sich Midgard 5 leicht vereinfacht zu haben und einige der sonst eher ungewöhnlichen Regeln sind gesäubert oder korrigiert worden. Trotzdem ist sich Midgard seiner selbst treu geblieben und bleibt eine Ikone auf dem deutschen Rollenspielmarkt.
Bis dato also eine absolute Kaufempfehlung.
Freitag, 6. Dezember 2013
Ab in die Stadt!
'Nunc' ist es soweit, den Spielern meiner Castles&Crusades Runde steht nach monatelangem in-der-Wildnis-Rumgelatsche das Steppengras "bis hier" und sie wollen wieder die kostbare und vielversprechende Stadtluft schnuppern.
Na gut. Da wir in den Wilderlands spielen, nicht weit der Citystate of the Invincible Overlord wird es wohl genau diese. Und nicht nur wegen dem coolen Namen. :)
Viele hundert Seiten Stadt-Goodies. Geheimnisse, Intrigen, NPCs aller Couleur ... es fehlt noch ein wenig ein roter Faden um sie in die Untiefen der Gemeinheiten reinzuziehen ... aber wir hatten C&C ja damals mit der "Age of Worms"-Kampagne aus den Dungeon Magazinen begonnen, ein oder zwei der etwas langweiligeren Abenteuer daraus übersprungen und können jetzt in der Stadt angekommen wieder Elemente daraus entlehnen ... damit das eine runde Geschichte wird.
Jetzt noch die Stadt als Stadt wirken lassen ... nicht "Eye of the Beholder"-Stadt (Leere Mauern mit 3 Geschäften) sondern "Assassins Creed"-Stadt, voll mit Leuten und Leben - immer und überall.
Was gibt das Regal dafür her?
- D&D 3.5 Cityscape ... naja, da bin ich eher vorsichtig misstrauisch, soviel halte ich von dem Buch nicht, aber ich lass mich mal überraschen
- World's largest City ... *BAM* Overflow. Too beaucoup. Ich glaube, das schieb ich mal nach hinten, falls ich doch noch Input brauche
- Freeport und seine vielen Abenteuerbände ... Sehr gut, sehr interessant, aber zu schade, um es für eine andere Stadt zu plündern - das heb ich mir "für ein andermal (c)" auf.
- Midkemias Cities/Midgard Regeln für Stadtabenteuer ... ja, definitiv ein "go" here, ein exzellentes Produkt.
- AEG (ultimate) Toolbox ... sicherlich auch beide sehr nützlich, Zufallskram sollte nur im Vorfeld erwürfelt werden und nicht on the fly - das wirkt dann so ... zufällig.
- Citybooks 1-7 ... Yes, meine ultimative Quelle für Stadtspaß. Viele einzelne Gebäude mit sackig viel Beschreibungen, Verbindungen, Abenteuerideen, Charakteren. Sehr sehr cool. Davon wird sich viel in der Citystate wiederfinden.
- Corinnis/Carse - gut aber möchte ich "as is" verwenden
- Tidford/Tulan of the Isles - ebenso
- Conans Shadizar und Messantia - hmm ich glaube nicht
- Silt, Bodach, Sigil, Hollowfaust, Mithril, Pavis - alle zu speziell, Shelzar vielleicht ein wenig ...
- Minas Tirith und Ithil, Dol Amroth, Tharbad ... brauche ich alle noch für die MERP Runde :)
- bündelweise andere Fantasystädte die ich jetzt zu bequem bin aufzuschreiben: Bis auf ein paar Ausnahmen (z.B. die von Earthdawn oder Shadow World) häufig nach dem Prinzip "kennste eine kennste alle". Oder sie sind fest in Kampagnen eingebunden und ich möchte sie da nicht rausreissen. Oder ich habe sie noch nicht mal durchgeblättert (Pathfinder, ich meine dich)
- Zauberzeits Tipps für Stadtabenteuer sind aber auch auf jeden Fall ein "Must".
Na gut. Da wir in den Wilderlands spielen, nicht weit der Citystate of the Invincible Overlord wird es wohl genau diese. Und nicht nur wegen dem coolen Namen. :)
Viele hundert Seiten Stadt-Goodies. Geheimnisse, Intrigen, NPCs aller Couleur ... es fehlt noch ein wenig ein roter Faden um sie in die Untiefen der Gemeinheiten reinzuziehen ... aber wir hatten C&C ja damals mit der "Age of Worms"-Kampagne aus den Dungeon Magazinen begonnen, ein oder zwei der etwas langweiligeren Abenteuer daraus übersprungen und können jetzt in der Stadt angekommen wieder Elemente daraus entlehnen ... damit das eine runde Geschichte wird.
Jetzt noch die Stadt als Stadt wirken lassen ... nicht "Eye of the Beholder"-Stadt (Leere Mauern mit 3 Geschäften) sondern "Assassins Creed"-Stadt, voll mit Leuten und Leben - immer und überall.
Was gibt das Regal dafür her?
- D&D 3.5 Cityscape ... naja, da bin ich eher vorsichtig misstrauisch, soviel halte ich von dem Buch nicht, aber ich lass mich mal überraschen
- World's largest City ... *BAM* Overflow. Too beaucoup. Ich glaube, das schieb ich mal nach hinten, falls ich doch noch Input brauche
- Freeport und seine vielen Abenteuerbände ... Sehr gut, sehr interessant, aber zu schade, um es für eine andere Stadt zu plündern - das heb ich mir "für ein andermal (c)" auf.
- Midkemias Cities/Midgard Regeln für Stadtabenteuer ... ja, definitiv ein "go" here, ein exzellentes Produkt.
- AEG (ultimate) Toolbox ... sicherlich auch beide sehr nützlich, Zufallskram sollte nur im Vorfeld erwürfelt werden und nicht on the fly - das wirkt dann so ... zufällig.
- Citybooks 1-7 ... Yes, meine ultimative Quelle für Stadtspaß. Viele einzelne Gebäude mit sackig viel Beschreibungen, Verbindungen, Abenteuerideen, Charakteren. Sehr sehr cool. Davon wird sich viel in der Citystate wiederfinden.
- Corinnis/Carse - gut aber möchte ich "as is" verwenden
- Tidford/Tulan of the Isles - ebenso
- Conans Shadizar und Messantia - hmm ich glaube nicht
- Silt, Bodach, Sigil, Hollowfaust, Mithril, Pavis - alle zu speziell, Shelzar vielleicht ein wenig ...
- Minas Tirith und Ithil, Dol Amroth, Tharbad ... brauche ich alle noch für die MERP Runde :)
- bündelweise andere Fantasystädte die ich jetzt zu bequem bin aufzuschreiben: Bis auf ein paar Ausnahmen (z.B. die von Earthdawn oder Shadow World) häufig nach dem Prinzip "kennste eine kennste alle". Oder sie sind fest in Kampagnen eingebunden und ich möchte sie da nicht rausreissen. Oder ich habe sie noch nicht mal durchgeblättert (Pathfinder, ich meine dich)
- Zauberzeits Tipps für Stadtabenteuer sind aber auch auf jeden Fall ein "Must".
Donnerstag, 21. November 2013
Hardcover Farbe "Standard" bei Drivethru
Gestern kam die erste Lieferung der H.A.R.P.-Hardcover, die man momentan bei Drivethru als Print-on-demand bestellen kann.
Während die anderen vier (die wohl heute reinschneien) nur Schwarzweiss sind, wurde HARP SF Extreme als innen teilfarbig in zwei Varianten angeboten:
Standard und Premium. Premium ist (vermutlich) wertigeres Papier, vermutlich glänzend, und süße 9 Dollar teurer, also beinhaltete meine Bestellung erstmal die "Standard"-Version.
Qualitativ hat mich die Standard Version überzeugt, das Hardcover ist sauber verarbeitet, der Rücken, da er wohl auch für die Softcover-Variante funktionieren muss, im Druck ein wenig zu dünn angelegt, die Innenseiten sind auf recht einfaches (besser als billiges Kopierpapier, aber trotzdem sehr einfach) rauhes Papier gedruckt, was bei den Farbbildern eine leichte Mattigkeit hervorruft. Alles in allem sieht das Buch aber trotzdem sehr gut aus.
Wenn ich es heute Abend vor dem Rollenspiel schaffe lade ich noch ein paar Bilder hoch.
Während die anderen vier (die wohl heute reinschneien) nur Schwarzweiss sind, wurde HARP SF Extreme als innen teilfarbig in zwei Varianten angeboten:
Standard und Premium. Premium ist (vermutlich) wertigeres Papier, vermutlich glänzend, und süße 9 Dollar teurer, also beinhaltete meine Bestellung erstmal die "Standard"-Version.
Qualitativ hat mich die Standard Version überzeugt, das Hardcover ist sauber verarbeitet, der Rücken, da er wohl auch für die Softcover-Variante funktionieren muss, im Druck ein wenig zu dünn angelegt, die Innenseiten sind auf recht einfaches (besser als billiges Kopierpapier, aber trotzdem sehr einfach) rauhes Papier gedruckt, was bei den Farbbildern eine leichte Mattigkeit hervorruft. Alles in allem sieht das Buch aber trotzdem sehr gut aus.
Wenn ich es heute Abend vor dem Rollenspiel schaffe lade ich noch ein paar Bilder hoch.
Mittwoch, 20. November 2013
Rollenspieler ohne amazon
Nicht nur Berichte wie dieser aus jüngerer Zeit haben mich Ende letzten Jahres (2012) aufgeschreckt, mal aus meinem Kaufverhalten aufzuwachen.
Bis dahin habe ich VIEL bei amazon gekauft, keine Woche, ja manchmal kein Tag verging, ohne dass ein Päckchen aufschlug mit Buch/CD/DVD oder Rollenspiel.
Dann, ganz zu Beginn 2013 der erste Bericht über die Art und Weise, wie amazon mit seinen Mitarbeitern umging - der ein oder andere mag sich erinnern - und mein Gedankengang ging von "enorm komfortabel da zu kaufen" zu "jetzt schieb ich denen meine Unsummen Euronen jeden Monat in den Hintern und die sind nicht mal in der Lage ihre Leute ordentlich zu bezahlen oder wenigstens mal DIE HEIZUNG ANZUMACHEN beim arbeiten".
Von einem Tag auf den anderen habe ich den Kauf bei amazon eingestellt.
Das geht. :)
Anfangs schwer, mit Problemen bei örtlichen Buchhandlungen (laaaangsaaaam) bei der Bestellung von englischen Büchern, so nach und nach hat sich aber eine saubere Versorgung eingestellt - Bücher und Comics und etwa die Hälfte meiner Rollenspiele beim VFLGS. Die seltenere Hälfte Rollenspiele beim Sphärenmeister. CDs und DVDs im Laden (ja, sowas gibt's). Und allgemein reduziert (hab eh noch ne Tonne zu lesen bis ich durch bin). Elektronik beim Conrad vor Ort.
Dann habe ich im Laufe des Jahres noch gehört, wie amazon den Verlagen schadet, wenn es dort und nicht im Laden oder beim Hersteller selber gekauft wird ... habe lernen müssen Buchpreise zu berechnen, wenn sie hauptsächlich via amazon angeboten werden (richtig: teurer). Auch nicht besonders.
Zweimal in knapp einem Jahr wurde ich rückfällig, beides mal mit kleineren Bestellungen bei Dingen die ich anders einfach nicht kriegen konnte - oder die vor Ort so dekadent überteuert waren, dass ich nicht bereit war, das doppelte zu zahlen. Naja, und zwei oder drei Bestellungen englischer ungeschnittener Konsolenspiele in GB (aber das zensieren von Spielen oder die Zugangshürden beim Onlinekauf von Spielen ab 18 und dazu noch eine miserable Zwangssynchronisierung sind ein anderes und trauriges Thema in D).
Trotzdem bin ich sehr zufrieden, dass es bis dato geklappt hat mit der amazonlosigkeit. Berichte wie der oben verlinkte geben mir Rückendeckung.
Also: Langer Rede kurzer Sinn - bestellt woanders, geht in den Laden vor Ort, rechnet 10% mehr Kosten dafür ein, dass Leute von ihrer Arbeit leben können, unterstützt eure Rollenspielverlage direkt. Es ist gar nicht schwer und nur wenig Mehraufwand.
… und ich bin gespannt auf das erste neoliberale Arschloch, dass das als Gutmenschentum abtut.
Bis dahin habe ich VIEL bei amazon gekauft, keine Woche, ja manchmal kein Tag verging, ohne dass ein Päckchen aufschlug mit Buch/CD/DVD oder Rollenspiel.
Dann, ganz zu Beginn 2013 der erste Bericht über die Art und Weise, wie amazon mit seinen Mitarbeitern umging - der ein oder andere mag sich erinnern - und mein Gedankengang ging von "enorm komfortabel da zu kaufen" zu "jetzt schieb ich denen meine Unsummen Euronen jeden Monat in den Hintern und die sind nicht mal in der Lage ihre Leute ordentlich zu bezahlen oder wenigstens mal DIE HEIZUNG ANZUMACHEN beim arbeiten".
Von einem Tag auf den anderen habe ich den Kauf bei amazon eingestellt.
Das geht. :)
Anfangs schwer, mit Problemen bei örtlichen Buchhandlungen (laaaangsaaaam) bei der Bestellung von englischen Büchern, so nach und nach hat sich aber eine saubere Versorgung eingestellt - Bücher und Comics und etwa die Hälfte meiner Rollenspiele beim VFLGS. Die seltenere Hälfte Rollenspiele beim Sphärenmeister. CDs und DVDs im Laden (ja, sowas gibt's). Und allgemein reduziert (hab eh noch ne Tonne zu lesen bis ich durch bin). Elektronik beim Conrad vor Ort.
Dann habe ich im Laufe des Jahres noch gehört, wie amazon den Verlagen schadet, wenn es dort und nicht im Laden oder beim Hersteller selber gekauft wird ... habe lernen müssen Buchpreise zu berechnen, wenn sie hauptsächlich via amazon angeboten werden (richtig: teurer). Auch nicht besonders.
der einzig echte amazon(as) (Quelle Wikipedia)
Zweimal in knapp einem Jahr wurde ich rückfällig, beides mal mit kleineren Bestellungen bei Dingen die ich anders einfach nicht kriegen konnte - oder die vor Ort so dekadent überteuert waren, dass ich nicht bereit war, das doppelte zu zahlen. Naja, und zwei oder drei Bestellungen englischer ungeschnittener Konsolenspiele in GB (aber das zensieren von Spielen oder die Zugangshürden beim Onlinekauf von Spielen ab 18 und dazu noch eine miserable Zwangssynchronisierung sind ein anderes und trauriges Thema in D).
Trotzdem bin ich sehr zufrieden, dass es bis dato geklappt hat mit der amazonlosigkeit. Berichte wie der oben verlinkte geben mir Rückendeckung.
Also: Langer Rede kurzer Sinn - bestellt woanders, geht in den Laden vor Ort, rechnet 10% mehr Kosten dafür ein, dass Leute von ihrer Arbeit leben können, unterstützt eure Rollenspielverlage direkt. Es ist gar nicht schwer und nur wenig Mehraufwand.
… und ich bin gespannt auf das erste neoliberale Arschloch, dass das als Gutmenschentum abtut.
Freitag, 15. November 2013
Motivation auf der SPIEL
Seit ein paar Tagen dreh ich mich schon im Kreis, mit mir uneins ob ich darüber schreiben soll – vielleicht ist es ja zu banal.
Die SPIEL dieses Jahr hat mich sehr motiviert. Nicht, dass es mir in punkto Rollenspiel tatsächlich an Motivation mangeln würde, aber die Gespräche mit Spielern am Stand waren schon etwas aussergewöhnliches.
Und hier meine ich nicht die "normalen" Spieler, die alten Hasen, die Gruppen mehr oder minder interessierter Bummler. Nein, die Aborea-Spieler haben mir dieses Jahr eine Motivation verschafft, wie ich sie seit Jahren nicht mehr kenne.
Im Detail: Meine Zeit auf der SPIEL habe ich meist am Stand von 13Mann verbracht, habe das neue (und echt gute) ~A5 Traveller Grundregelwerk. portabel an die Frau oder den Mann gebracht, habe Interessierten Rolemaster erklärt wenn kein Schlauerer da war und auch ab und an bei Aborea das ein oder andere Gespräch geführt (hier mangelt es mir an viel Detailwissen, ich war eher gefragt, wenn es um einen potenziellen Umstieg auf Rolemaster ging).
Und dann, mehrmals im Laufe der Messe, kamen Gruppen von Aborea-Spielern, die Fragen gestellt haben zur Erweiterbarkeit, zu technischen Möglichkeiten bei diesem oder jenem Regelbestandteil, zu potenziellen Möglichkeiten Ihrer Charaktere etc. An und für sich nichts außergewöhnliches auf der SPIEL, aber was die Sache besonders gemacht hat war, dass man den Gruppen ansehen/anmerken konnte, dass es keine "normalen" Rollenspieler waren. Es waren z.B. Eltern mit ihren jugendlichen Kindern, Gruppen die wahrscheinlich aus einem Jugendclub/Jugendzentrum/(wieheissendieDingerheute) kamen – halt Gruppen die nicht dem üblichen Fantasyrollenspieler-Klischee entsprechen, Gruppen die nicht über einen bereits Rollenspiel-Virus-Infizierten angesteckt wurden sondern selbst auf das Spiel gekommen sind, Neulinge aus einer gänzlich unerwarteten Ecke, die sich in die düsteren Reihen der Rollenspielhalle gewagt haben um Fragen zu ihrem Spiel zu stellen, Fragen, die so tiefgründig waren, dass man erkennen konnte, wieviel Engagement sie bereits in ihre Runden gesteckt haben. Made my day and my game fair.
Vielleicht bin ich ja schon abgestumpft gewesen, nach Jahrzehnten mit "Profisystemen" und zich (hunderten?) neuen Spielern, denen man Regeln erklärt und Wissen darob überprüft - und so richtig weiß ich auch nicht, warum mich diese besondere Gruppe von Spielern so antreibt, aber sie tut es. Vielleicht auch, weil es mich so (Nostalgiiiiie) an meine Anfangszeit erinnerte, wo Rollenspielermengen pro Ort wenn überhaupt dann einstellig vorhanden waren.
Natürlich ist Aborea hier nur ein Spiel von vielen - stellvertretend für alle anderen Rollenspiele, die es schaffen Neulinge ins Hobby zu bringen ... leider sind da nicht allzuviele erkennbar, wenn ich mich nicht irre - aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Die SPIEL dieses Jahr hat mich sehr motiviert. Nicht, dass es mir in punkto Rollenspiel tatsächlich an Motivation mangeln würde, aber die Gespräche mit Spielern am Stand waren schon etwas aussergewöhnliches.
Und hier meine ich nicht die "normalen" Spieler, die alten Hasen, die Gruppen mehr oder minder interessierter Bummler. Nein, die Aborea-Spieler haben mir dieses Jahr eine Motivation verschafft, wie ich sie seit Jahren nicht mehr kenne.
Im Detail: Meine Zeit auf der SPIEL habe ich meist am Stand von 13Mann verbracht, habe das neue (und echt gute) ~A5 Traveller Grundregelwerk. portabel an die Frau oder den Mann gebracht, habe Interessierten Rolemaster erklärt wenn kein Schlauerer da war und auch ab und an bei Aborea das ein oder andere Gespräch geführt (hier mangelt es mir an viel Detailwissen, ich war eher gefragt, wenn es um einen potenziellen Umstieg auf Rolemaster ging).
Und dann, mehrmals im Laufe der Messe, kamen Gruppen von Aborea-Spielern, die Fragen gestellt haben zur Erweiterbarkeit, zu technischen Möglichkeiten bei diesem oder jenem Regelbestandteil, zu potenziellen Möglichkeiten Ihrer Charaktere etc. An und für sich nichts außergewöhnliches auf der SPIEL, aber was die Sache besonders gemacht hat war, dass man den Gruppen ansehen/anmerken konnte, dass es keine "normalen" Rollenspieler waren. Es waren z.B. Eltern mit ihren jugendlichen Kindern, Gruppen die wahrscheinlich aus einem Jugendclub/Jugendzentrum/(wieheissendieDingerheute) kamen – halt Gruppen die nicht dem üblichen Fantasyrollenspieler-Klischee entsprechen, Gruppen die nicht über einen bereits Rollenspiel-Virus-Infizierten angesteckt wurden sondern selbst auf das Spiel gekommen sind, Neulinge aus einer gänzlich unerwarteten Ecke, die sich in die düsteren Reihen der Rollenspielhalle gewagt haben um Fragen zu ihrem Spiel zu stellen, Fragen, die so tiefgründig waren, dass man erkennen konnte, wieviel Engagement sie bereits in ihre Runden gesteckt haben. Made my day and my game fair.
Vielleicht bin ich ja schon abgestumpft gewesen, nach Jahrzehnten mit "Profisystemen" und zich (hunderten?) neuen Spielern, denen man Regeln erklärt und Wissen darob überprüft - und so richtig weiß ich auch nicht, warum mich diese besondere Gruppe von Spielern so antreibt, aber sie tut es. Vielleicht auch, weil es mich so (Nostalgiiiiie) an meine Anfangszeit erinnerte, wo Rollenspielermengen pro Ort wenn überhaupt dann einstellig vorhanden waren.
Natürlich ist Aborea hier nur ein Spiel von vielen - stellvertretend für alle anderen Rollenspiele, die es schaffen Neulinge ins Hobby zu bringen ... leider sind da nicht allzuviele erkennbar, wenn ich mich nicht irre - aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Mittwoch, 6. November 2013
Nebelschwaden ...
Cthulhu Gaslicht steht an.
Nicht nur bei Pegasus in mittlerer Zukunft und streng limitiert sondern auch am heimischen Spieltisch. Goil.
Natürlich muss der aktuell - also eigentlich seit JAHREN - fahrende Orient Express erst "endlich" mal ankommen (für die Informierten: Konstantinopel ist "um" - jetzt geht's bald an das Finale ... für meine Mitspieler: eine lange, düstere Zukunft liegt vor euren Charakteren, lasst alle Hoffnungen fahren - das übliche also) ... und um dann ein wenig Abstand vom 20er Jahre Geschnetzel zu kriegen bevor wir den Fokus auf das beschauliche Arkham und sein nicht minder beschaulichbenachbarter Innsmouth legen kommt eben das viktorianische Intermezzo.
Weil: macht schon Spaß. Kein Auto, kein Telefon, keine Flugzeuge (also keine richtigen), alles noch ein wenig geordneter und wunderlicher, die Zeit großer Erfindungen und fester Werte (naja, war wohl auch nicht anders als zu anderen Zeiten) - zumindest in England, wo natürlich der Hauptfokus liegen wird. Als Antinationalist kann ich mir ein Spiel im überschnappenden wilhelminischen Deutschland nun wirklich nicht vorstellen, dazu ist 70/71 zu nah dranund die Politik noch schlimmer als heute.
Also ins Regal gegriffen und erstmal ein wenig vorliteriert:
- Barbara Hamblys "James Asher" Vampir-Romane, die amüsanterweise nicht nur zur Gaslicht-Zeit sondern auch noch teilweise in London und Konstantinopel spielen
- Bram Stokers "Dracula" und sein Pseudonachfolger "Gepfählt"
- und schließlich jetzt in der näheren Lese-Queue Mark Frosts "Sieben" und "Im Zeichen der Sechs"
Parallel dazu:
- Cthulhu Gaslight und seine vielen Abenteuerbände natürlich (Dark Designs, Sacraments of Evil, The Golden Dawn oder die Artikel im Taint of Madness und im Cthulhu Britannica)
- Midgard 1880 natürlich und Private Eye
- Victoriana (leider nur als PDF, muss ich mal ändern)
- GURPS Steampunk und Goblins
- Ravenloft in allen Inkarnationen (glücklicherweise konnte ich auf der SPIEL das letzte mir noch fehlende RL-Heft ergattern ...)
Und natürlich: Haufenweise Sherlock Holmes Filme und Serien, wußte gar nicht, welche Unmengen Verfilmungen es hierzu gegeben hat. So richtig schlechte waren bisher auch noch nicht dabei (wobei ich die uralt schwarzweisse, vermutlich frühe 50er Jahre, schon recht schräg finde) und auch noch ein paar Clockwerk, Liga der außergewöhnlichen Gentlemen und andere Steampunk/Gaslicht Comics ... fehlt nur noch die Nebelmaschine ... (was kostet eigentlich so ein Ding?)
Verspricht faszinierend zu werden, mein lieber Watson.
Nicht nur bei Pegasus in mittlerer Zukunft und streng limitiert sondern auch am heimischen Spieltisch. Goil.
Natürlich muss der aktuell - also eigentlich seit JAHREN - fahrende Orient Express erst "endlich" mal ankommen (für die Informierten: Konstantinopel ist "um" - jetzt geht's bald an das Finale ... für meine Mitspieler: eine lange, düstere Zukunft liegt vor euren Charakteren, lasst alle Hoffnungen fahren - das übliche also) ... und um dann ein wenig Abstand vom 20er Jahre Geschnetzel zu kriegen bevor wir den Fokus auf das beschauliche Arkham und sein nicht minder beschaulichbenachbarter Innsmouth legen kommt eben das viktorianische Intermezzo.
Weil: macht schon Spaß. Kein Auto, kein Telefon, keine Flugzeuge (also keine richtigen), alles noch ein wenig geordneter und wunderlicher, die Zeit großer Erfindungen und fester Werte (naja, war wohl auch nicht anders als zu anderen Zeiten) - zumindest in England, wo natürlich der Hauptfokus liegen wird. Als Antinationalist kann ich mir ein Spiel im überschnappenden wilhelminischen Deutschland nun wirklich nicht vorstellen, dazu ist 70/71 zu nah dran
Also ins Regal gegriffen und erstmal ein wenig vorliteriert:
- Barbara Hamblys "James Asher" Vampir-Romane, die amüsanterweise nicht nur zur Gaslicht-Zeit sondern auch noch teilweise in London und Konstantinopel spielen
- Bram Stokers "Dracula" und sein Pseudonachfolger "Gepfählt"
- und schließlich jetzt in der näheren Lese-Queue Mark Frosts "Sieben" und "Im Zeichen der Sechs"
Parallel dazu:
- Cthulhu Gaslight und seine vielen Abenteuerbände natürlich (Dark Designs, Sacraments of Evil, The Golden Dawn oder die Artikel im Taint of Madness und im Cthulhu Britannica)
- Midgard 1880 natürlich und Private Eye
- Victoriana (leider nur als PDF, muss ich mal ändern)
- GURPS Steampunk und Goblins
- Ravenloft in allen Inkarnationen (glücklicherweise konnte ich auf der SPIEL das letzte mir noch fehlende RL-Heft ergattern ...)
Und natürlich: Haufenweise Sherlock Holmes Filme und Serien, wußte gar nicht, welche Unmengen Verfilmungen es hierzu gegeben hat. So richtig schlechte waren bisher auch noch nicht dabei (wobei ich die uralt schwarzweisse, vermutlich frühe 50er Jahre, schon recht schräg finde) und auch noch ein paar Clockwerk, Liga der außergewöhnlichen Gentlemen und andere Steampunk/Gaslicht Comics ... fehlt nur noch die Nebelmaschine ... (was kostet eigentlich so ein Ding?)
Verspricht faszinierend zu werden, mein lieber Watson.
Samstag, 2. November 2013
Attercop! Attercop!
Ja, gestern war es tatsächlich soweit.
Vier "Neulinge" und ein erfahrener Spieler und ich - drei fein selektierte Kollegen, ein Lebensgefährte und einer meiner Freunde und Mitspieler.
Und viele Befürchtungen im Vorfeld. Macht es den neuen Spaß? Wie ist das im Job, wenn es den Kollegen zu albern/ernst/langweilig/gut/schlecht gefällt? Und auf deren Seite: Was wird das für ein Abend? Können wir das? Was kann schief gehen, was kann man falsch machen?
Ich hab es ihnen nicht leicht gemacht. MERS habe ich mir ausgesucht. Komplex, Tabellen, Abstrakt, Fertigkeitenbasiert, ALT, älter als die meisten Mitspieler, denke ich. Klar, ich hätte auch was einfaches auswählen können, C&C zum Beispiel, oder was modernes - aber ich hatte gerade total Lust auf Rolemaster/MERS und auf Mittelerde - und mit meiner Lust zum System steht und fällt der Spielabend. Old School halt: my game, my rules.
.. zuerst haben wir die Charaktere fertig gemacht und ausgerüstett - im Vorfeld waren die schon grob zusammen gestellt, gestern um 16 Uhr haben wir dann die letzten Beulen ausgebeult und den Klarlack drauf gesetzt. Geht ja schön schnell bei MERS. Dann die Regeln erklärt (was ist ein Bewegungsmanöver, was ist ein statisches Manöver, wie klopp ich jemand anderem die Hirse ein, nehm ich dazu den vollen Offensivbonus oder heb ich mir was zur Defensive auf) und ein paar Tabellenkopien verteilt. ... dies war der Moment, in dem mich acht große fragende, ja vielleicht auch leicht ängstliche Augen angesehen haben.
Dann zurück gelehnt, durchgeatmet und direkt in medias res angefangen - kompletter Szenenwechsel, von trockenster Regeltechnik und Mathematik direkt in vollblumige Beschreibung und Szenenaufbau:
Auf der Straße, kurz vor dem Düsterwald, Auftrag "in der Tasche" eine verschwundene Karawane zu suchen, vor dem Wald ein kleines Dorf mit einem wunderlich frisch aufgestellten Palisadenzaun ... die ersten beiden Szenarien von "Überfall im Düsterwald" ein wenig zusammen gemischt um freiere Entscheidungsmöglichkeiten zu haben ...
... und alle waren direkt dabei - ein paar Minuten, ein wenig schauen, wie es geht, wenige Nachfragen, wie man redet oder in welcher Person man reden kann etc. und "fapp" mitten im Spiel. Das hatte ich nicht erwartet - den ein oder anderen Ausfall hatte ich befürchtet, zumindest aber mehr Fragen, mehr Zurückhaltung, mehr Fremdeln.
Aber mitnichten, es war best-case - schnelle, schlaue Entscheidungen, gutes Spiel, Charakterspiel, komplette und vollkommene Konzentration (vielleicht, weil man sich als Kollegen ja eh dauernd sieht quatscht man nicht soviel Blödsinn, wenn man sich zum Spielen trifft). Es war rundum gut. Und sicher nicht unser letzter Termin.
Fazit: Auch wenn ich sicher gerne mit einem erfolgreichen Spielabend prahle kann man sich aber auch was allgemein interessanter draus ziehen: Spielleiter in allen Ländern – Neue Gruppen wagen! Öfter mal eine Gruppe total neuer unerfahrener Spieler schnappen und einfach losspielen! Es spielt keine Rolle, wie bekannt, beliebt oder einfach das System ist, es muss nicht Das Blaue Auge sein, weil es jeder spielt oder "Schnick schnack schnuck - the role playing game", weil es so einfach ist - wenn die Neuen spielen wollen oder das Hobby mal ausprobieren wollen, spielen Sie auch Harnmaster, Rolemaster, Hero, Midgard, GURPS, oder ein anderes komplexes Spiel - man kann es ihnen zu anfang mit "KISS, keep it small and simple" leichter machen, das Spiel in allen seinen verwirrenden Aspekten zu verstehen. Und erzählt mir auf der nächsten SPIEL nicht wieder - wie auf den letzten zich CONs und SPIELemessen - "Ich würd ja gerne spielen, aber ich finde keine Gruppe XY in meinem Ort". Schmarrn! Legt los, fragt Freunde und Kollegen, macht einen einfachen Plot und los geht es!
Und wenn ihr Fragen dazu habt und wirklich nicht wisst, wer euch dabei helfen kann, dann nutzt die Antwort Funktion oder schreibt mir eine Mail.
Vier "Neulinge" und ein erfahrener Spieler und ich - drei fein selektierte Kollegen, ein Lebensgefährte und einer meiner Freunde und Mitspieler.
Und viele Befürchtungen im Vorfeld. Macht es den neuen Spaß? Wie ist das im Job, wenn es den Kollegen zu albern/ernst/langweilig/gut/schlecht gefällt? Und auf deren Seite: Was wird das für ein Abend? Können wir das? Was kann schief gehen, was kann man falsch machen?
Ich hab es ihnen nicht leicht gemacht. MERS habe ich mir ausgesucht. Komplex, Tabellen, Abstrakt, Fertigkeitenbasiert, ALT, älter als die meisten Mitspieler, denke ich. Klar, ich hätte auch was einfaches auswählen können, C&C zum Beispiel, oder was modernes - aber ich hatte gerade total Lust auf Rolemaster/MERS und auf Mittelerde - und mit meiner Lust zum System steht und fällt der Spielabend. Old School halt: my game, my rules.
.. zuerst haben wir die Charaktere fertig gemacht und ausgerüstett - im Vorfeld waren die schon grob zusammen gestellt, gestern um 16 Uhr haben wir dann die letzten Beulen ausgebeult und den Klarlack drauf gesetzt. Geht ja schön schnell bei MERS. Dann die Regeln erklärt (was ist ein Bewegungsmanöver, was ist ein statisches Manöver, wie klopp ich jemand anderem die Hirse ein, nehm ich dazu den vollen Offensivbonus oder heb ich mir was zur Defensive auf) und ein paar Tabellenkopien verteilt. ... dies war der Moment, in dem mich acht große fragende, ja vielleicht auch leicht ängstliche Augen angesehen haben.
Dann zurück gelehnt, durchgeatmet und direkt in medias res angefangen - kompletter Szenenwechsel, von trockenster Regeltechnik und Mathematik direkt in vollblumige Beschreibung und Szenenaufbau:
Auf der Straße, kurz vor dem Düsterwald, Auftrag "in der Tasche" eine verschwundene Karawane zu suchen, vor dem Wald ein kleines Dorf mit einem wunderlich frisch aufgestellten Palisadenzaun ... die ersten beiden Szenarien von "Überfall im Düsterwald" ein wenig zusammen gemischt um freiere Entscheidungsmöglichkeiten zu haben ...
... und alle waren direkt dabei - ein paar Minuten, ein wenig schauen, wie es geht, wenige Nachfragen, wie man redet oder in welcher Person man reden kann etc. und "fapp" mitten im Spiel. Das hatte ich nicht erwartet - den ein oder anderen Ausfall hatte ich befürchtet, zumindest aber mehr Fragen, mehr Zurückhaltung, mehr Fremdeln.
Aber mitnichten, es war best-case - schnelle, schlaue Entscheidungen, gutes Spiel, Charakterspiel, komplette und vollkommene Konzentration (vielleicht, weil man sich als Kollegen ja eh dauernd sieht quatscht man nicht soviel Blödsinn, wenn man sich zum Spielen trifft). Es war rundum gut. Und sicher nicht unser letzter Termin.
Fazit: Auch wenn ich sicher gerne mit einem erfolgreichen Spielabend prahle kann man sich aber auch was allgemein interessanter draus ziehen: Spielleiter in allen Ländern – Neue Gruppen wagen! Öfter mal eine Gruppe total neuer unerfahrener Spieler schnappen und einfach losspielen! Es spielt keine Rolle, wie bekannt, beliebt oder einfach das System ist, es muss nicht Das Blaue Auge sein, weil es jeder spielt oder "Schnick schnack schnuck - the role playing game", weil es so einfach ist - wenn die Neuen spielen wollen oder das Hobby mal ausprobieren wollen, spielen Sie auch Harnmaster, Rolemaster, Hero, Midgard, GURPS, oder ein anderes komplexes Spiel - man kann es ihnen zu anfang mit "KISS, keep it small and simple" leichter machen, das Spiel in allen seinen verwirrenden Aspekten zu verstehen. Und erzählt mir auf der nächsten SPIEL nicht wieder - wie auf den letzten zich CONs und SPIELemessen - "Ich würd ja gerne spielen, aber ich finde keine Gruppe XY in meinem Ort". Schmarrn! Legt los, fragt Freunde und Kollegen, macht einen einfachen Plot und los geht es!
Und wenn ihr Fragen dazu habt und wirklich nicht wisst, wer euch dabei helfen kann, dann nutzt die Antwort Funktion oder schreibt mir eine Mail.
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Tag 31: Wer war der/die beste SpielleiterIn, bei der Du spielen durftest und warum?
Ich möchte hiermit bei allen aktuellen Spielleitern von mir im voraus um Verzeihung bitten:
Der beste Spielleiter, den ich je geniessen durfte ist/war unser MERS-/Rolemaster-Spielleiter Krischan, wohnhaft an der damaligen Zonengrenze, der uns ab und an mit seiner Ente (Auto, nicht Tier, die Älteren mögen sich erinnern) beehrte und wirklich gutes Spiel abgeliefert hat. Danke, du warst eine Inspiration.
Der beste Spielleiter, den ich je geniessen durfte ist/war unser MERS-/Rolemaster-Spielleiter Krischan, wohnhaft an der damaligen Zonengrenze, der uns ab und an mit seiner Ente (Auto, nicht Tier, die Älteren mögen sich erinnern) beehrte und wirklich gutes Spiel abgeliefert hat. Danke, du warst eine Inspiration.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Tag 30: Wie ist Deine Meinung zu neuen Medien (pdfs, Tablets, Onlinerunden, Würfelapps, ...) im Rollenspielhobby?
Old School hier. Ich steh auf Bücher, schwer gefüllte Regale, bunte Tonnen voller Würfel aller Größen, fette Taschen die man zum Spiel schleppt, blättern im Regelwerk und komplettieren der Sammlungen :-)
Aber ... in einem PDF zu suchen ist super. Parallel zum geöffneten Abenteuerheft den Quellentextbereich auf dem ipad parat zu haben auch nicht schlecht. Würfelapps sind bah. Spielkarten per Projektor zu präsentieren ist aber wiederum ganz cool.
Onlinerunden haben wir schon in den 90ern probiert - mit Chatprogrammen und Karten auf Websites. Ging, geht auch heute, und das besser, aber nichts geht über einen Tisch voll Süßigkeiten, Würfel, Chips, Wein und Bier - gezeichneten Karten und Freunden drumrum, die man zur Not auch mit einem Würfel bewerfen kann :D
Aber ... in einem PDF zu suchen ist super. Parallel zum geöffneten Abenteuerheft den Quellentextbereich auf dem ipad parat zu haben auch nicht schlecht. Würfelapps sind bah. Spielkarten per Projektor zu präsentieren ist aber wiederum ganz cool.
Onlinerunden haben wir schon in den 90ern probiert - mit Chatprogrammen und Karten auf Websites. Ging, geht auch heute, und das besser, aber nichts geht über einen Tisch voll Süßigkeiten, Würfel, Chips, Wein und Bier - gezeichneten Karten und Freunden drumrum, die man zur Not auch mit einem Würfel bewerfen kann :D
Dienstag, 29. Oktober 2013
Midgard 5
"… und es begab sich in den mittleren 80er Jahren des 20 Jahrhunderts nach aktueller Zeitrechnung eine Zusammenkunft in den güldnen Hallen des örtlichen Alchimistensohnes. Der Ort, benannt nach einer blutfarbenen Burg, hatte nur wenig zu bieten und wurde erst in jüngeren Jahren durch gar wunderliche menschenfressende Untaten bekannter.
Dort und damals jedoch, umgeben von Geschmeide und weitaus köstlicheren Leckereien, trafen sich eine Anzahl unerschrockener Recken, unter anderem Forb der Zwerg und auch meiner einer, ein unerfahrener Elb, um zum ersten Male von der verbotenen Frucht aus der Amphore Midgards zu naschen und Abenteuer zu bestehen ... oder dabei schmachvoll zu vergehen ..."
Midgard war die erste Rollenspielrunde, die ich als Spieler geniessen durfte - schnell gefolgt von Traveller und vielen anderen spannenden anderen Spielen. Aber Midgard hat dementsprechend immer einen Platz in meinen Regalen gefunden.
Jetzt, nach vielen Jahren, kommt eine Neuauflage des ältesten deutschen Rollenspiels in den Handel, die ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.
Knapp 30 Euro für das Regelwerk - den Kodex - und ebenso viel für das Arkanum ... und hier erhältlich.
Lustig, das Titelbild des Regelwerks ist irgendwie immer das Gleiche ...
Dort und damals jedoch, umgeben von Geschmeide und weitaus köstlicheren Leckereien, trafen sich eine Anzahl unerschrockener Recken, unter anderem Forb der Zwerg und auch meiner einer, ein unerfahrener Elb, um zum ersten Male von der verbotenen Frucht aus der Amphore Midgards zu naschen und Abenteuer zu bestehen ... oder dabei schmachvoll zu vergehen ..."
Midgard war die erste Rollenspielrunde, die ich als Spieler geniessen durfte - schnell gefolgt von Traveller und vielen anderen spannenden anderen Spielen. Aber Midgard hat dementsprechend immer einen Platz in meinen Regalen gefunden.
Jetzt, nach vielen Jahren, kommt eine Neuauflage des ältesten deutschen Rollenspiels in den Handel, die ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.
Knapp 30 Euro für das Regelwerk - den Kodex - und ebenso viel für das Arkanum ... und hier erhältlich.
Lustig, das Titelbild des Regelwerks ist irgendwie immer das Gleiche ...
Tag 29: Spielt Ihr in Eurer Runde mehr selbsterdachte Abenteuer oder Kaufabenteuer?
Wir spielen nahezu ausschließlich gekaufte Abenteuer - die Auswahl ist enorm, die enthaltenen Ideen zum Teil wirklich klasse. Kombiniert man das mit Zeitnot und ausreichend Improvisationsverlangen um den Kaufabenteuern ein wenig mehr Pfiff zu entlocken und ihren Inhalt an die laufende Kampagne anzupassen kann das sehr gut funktionieren.
Nicht immer, aber sehr oft.
Ausserdem sammel ich den Kram und hab entsprechend VIEL davon, und irgendeinen Zweck muss das ja haben :-D
Nicht immer, aber sehr oft.
Ausserdem sammel ich den Kram und hab entsprechend VIEL davon, und irgendeinen Zweck muss das ja haben :-D
Das nächste große 'kommerzielle' Projekt das gespielt wird ist sicherlich Gaslight - sobald die noch laufende Orient Express ihr in Kürze zu erwartendes Ende erreicht hat, dreh ich die Zeit ein paar Jahrzehnte zurück und es geht ins vernebelte London. Ich hab in der Vergangenheit schon ab und an mal ge-Gas-lightet, und auch einmal in einer spannenden Gaslight Kampagne - ich glaube bei Frank H - mitgespielt, und die Zeit sagt gefinitiv laut und deutlich "Victoria".
Gespielt wird sicherlich auch ein Kaufabenteuer, vielleicht was Sherlockiges, auf jeden Fall aber eines, das die Vorteile (und damit auch Sorgen und Mühen) der 1890er nutzt - Kommunikation, Reise, Wissenschaft, Fortschritt.
Montag, 28. Oktober 2013
Tag 28: Hattest Du schon mal einen Rollenspiel Burnout?
Beginnen wir mit der Frage, was ein Rollenspiel Burnout ist.
- Am Spieltisch sitzen und nicht mehr wissen was man sagen soll oder improvisieren kann?
- Den Spielabend vorbereiten und nicht wissen, was man spielen soll?
Sonntag, 27. Oktober 2013
SPIEL 2013 - Tag 4
Nein, ich habe gestern nicht vergessen zu posten. Samstag setze ich traditionell aus, da es mir zu voll ist ... hat ja genug andere Tage.
Eigentlich sollte der Tag mit Stöbern und Testspielen vergehen, es begab sich aber, dass ich am Stand gebraucht wurde, ergo war auch heute viel lustige Standzeit bei 13Mann angesagt. Viele nette Leute getroffen, viele gute Gespräche geführt, einiges verkauft, ich hoffe euch gefallen eure Erwerbungen.
Schon wieder der 13Mann Stand - nur ohne mich, bin hinter der Kamera :)
Scheint ein nettes neues Saufspiel zu werden - a la Looping Louie - nur diesmal mit Affen die Treets/M&M mässige Dingsens in gelbe Becher werfen. Nett.
Ämm.
Noch mehr Klassefiguren eben dieses Spiels, aber echt. zu. teuer.
Eigentlich sollte der Tag mit Stöbern und Testspielen vergehen, es begab sich aber, dass ich am Stand gebraucht wurde, ergo war auch heute viel lustige Standzeit bei 13Mann angesagt. Viele nette Leute getroffen, viele gute Gespräche geführt, einiges verkauft, ich hoffe euch gefallen eure Erwerbungen.
Schon wieder der 13Mann Stand - nur ohne mich, bin hinter der Kamera :)
Scheint ein nettes neues Saufspiel zu werden - a la Looping Louie - nur diesmal mit Affen die Treets/M&M mässige Dingsens in gelbe Becher werfen. Nett.
Ämm.
Meine Kamera hat grad Macrowochen und der grüne Typ sah cool aus ...
Cooles, viel zu teures Lovecraft/Steampunk Spiel. Das Spiel ist eher naja, wir ballern uns gegenseitig ab, die Figuren sind toll aber sündig teuer.SMOG heisst es übrigens
Noch mehr Klassefiguren eben dieses Spiels, aber echt. zu. teuer.
Geniale Figuren überall ... obwohl ich gar keine Figuren mehr sammel und kaufe ...
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