Nein.
Ich habe schon immer VIEL Rollenspiele gekauft und fertige Produkte gespielt. Wozu dann noch ein eigenes Spiel schreiben. Dazu habe ich viele getroffen, die daran gescheitert sind oder deren Spiel sich nicht wirklich von kommerziellen Spielen unterschied - da hab ich lieber was fertiges genommen und angepasst und viel gespielt.
Nach knapp 30 Jahren Rollenspiel gibt es sicher eine Menge zu erzählen oder schreiben ... naja, schaun wir mal.
Sonntag, 13. Oktober 2013
Samstag, 12. Oktober 2013
Tag 12: Was für einer Deiner Charaktere sah auf dem Papier besser aus als er sich dann spielte?
Warhammer 2nd Edition, Diebin.
War von der Grundidee eigentlich ganz spannend und interessant, konnte nur leider nix die Gute, hat auch nie getroffen und nichts aufbekommen. Kombination aus unglücklichem Regelsystem, miserablen Würfen und niederer Stufe (Berufsmenge). Schade eigentlich. Hab das Spiel mit ihr auch nach kurzer Zeit gelassen.
War von der Grundidee eigentlich ganz spannend und interessant, konnte nur leider nix die Gute, hat auch nie getroffen und nichts aufbekommen. Kombination aus unglücklichem Regelsystem, miserablen Würfen und niederer Stufe (Berufsmenge). Schade eigentlich. Hab das Spiel mit ihr auch nach kurzer Zeit gelassen.
Freitag, 11. Oktober 2013
Tag 11: Bist Du lieber Spieler oder Spielleiter und warum?
Now we are talking business:
Ganz klar Spielleiter.
Auch wenn ich meist nur durchschnittlich vorbereitet bin und die Regeln meist nicht so gut kenne wie meine Spieler (ja, ich weiss, ein no-go), improvisiere ich supergerne auf Teufel-komm-raus und liebe es, mich in eine Vielzahl von NPCs reinzudenken und deren Motivation und Mittel zu bedenken. Ich versuche immer maximal fair zu sein, wobei bei meinen Runden Story und Handlung definitiv vor Einzelschicksal und Theaterspiel geht. Furcht und Schrecken verbreite ich besonders gerne und freue mich, wenn am Ende eines Spielabends alle etwas tolles erlebt haben.
Ich spiele zwar auch gerne, bin aber sicher kein einfacher Spieler, zu hohe Ansprüche an den SL, zu verrückte Charaktere, zu empfindlich bei den Mitspielern.
Ganz klar Spielleiter.
Auch wenn ich meist nur durchschnittlich vorbereitet bin und die Regeln meist nicht so gut kenne wie meine Spieler (ja, ich weiss, ein no-go), improvisiere ich supergerne auf Teufel-komm-raus und liebe es, mich in eine Vielzahl von NPCs reinzudenken und deren Motivation und Mittel zu bedenken. Ich versuche immer maximal fair zu sein, wobei bei meinen Runden Story und Handlung definitiv vor Einzelschicksal und Theaterspiel geht. Furcht und Schrecken verbreite ich besonders gerne und freue mich, wenn am Ende eines Spielabends alle etwas tolles erlebt haben.
Ich spiele zwar auch gerne, bin aber sicher kein einfacher Spieler, zu hohe Ansprüche an den SL, zu verrückte Charaktere, zu empfindlich bei den Mitspielern.
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Tag 10: Was ist Dein Lieblings-Kaufabenteuer?
Und wieder eine schwierige Frage: Es gibt einfach so viele gute!
und und und, die Liste könnte ich noch tagelang weiterführen … :)
- Cthulhu: Orient Express - mitunter mit Fussballfeldgrossen Plotlöchern, im deutschen mit viel zu viel Hintergrundinformationen, aber trotzdem bombig.
- A Rough Night at the Three Feathers Inn - Aus einem White Dwarf, nachgedruckt in "The Restless Dead" und ner handvoll anderer Warhammer Fantasy Roleplay 1 und 2 Abenteuersammlungen. Gruppe übernachtet in einer Landschenke in der gleichzeitig mehrere Plots passieren und die Charaktere kriegen alles ab, hervorragend.
- Traveller: Signal-GK - hat sehr spannende Elemente und einen prima-Plot, muss ich nochmal rausgraben
- Age of Worms Kampagne Teil 1: The Whispering Cairn aus Dungeon 124 - mal ein richtig gutes Dungeon. Spannend - abwechslungsreich - unterhaltsam.
- Citystate of the invincible Overlord. d20 Version. Eine richtig. geile. große. Stadt. "Evil", mit einem fiesen Herrscher und entsprechenden Institutionen. Nicht so ne Weichspülerkacke wie die übliche Fantasy-Tingeltangel-Shanty-wirsindallenett-Stadt.
und und und, die Liste könnte ich noch tagelang weiterführen … :)
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Tag 9: Was ist das verrückteste was Dir beim Rollenspiel passiert ist (Outgame)?
… das verrückteste in den Jahrzehnten Rollenspiel war wohl neulich, als ein recht neu hinzugestossener Mitspieler meinte, mich übelst beleidigen zu müssen und meine SL-Fähigkeiten krass in Frage zu stellen, weil ich ihn aus einer Spielrunde rausgenommen habe, weil seine Art zu spielen extrem gruppenzerstörend und anstrengend war.
Offensichtlich sieht er Rollenspiel als eine Art selbstinszeniertes Kleintheater an während meine Mitspieler und ich das eher als ein spannendes Kinostück mit hoffentlich guter Besetzung und Tophandlung ansehen.
Glücklicherweise hatte ich die Restmitspieler auf meiner Seite - wie einige Diskussions- und Fragestunden danach ergaben -, und der selbsternannte Rollenspielerklärer (meine Runde war glaube ich seine 2. Spielrunde ...) verschwand in der grauen Masse ehemaliger Mitspieler, die sich im Laufe der Zeit so bildet.
Was lustiges verrücktes wäre mir auch lieber gewesen.
Offensichtlich sieht er Rollenspiel als eine Art selbstinszeniertes Kleintheater an während meine Mitspieler und ich das eher als ein spannendes Kinostück mit hoffentlich guter Besetzung und Tophandlung ansehen.
Glücklicherweise hatte ich die Restmitspieler auf meiner Seite - wie einige Diskussions- und Fragestunden danach ergaben -, und der selbsternannte Rollenspielerklärer (meine Runde war glaube ich seine 2. Spielrunde ...) verschwand in der grauen Masse ehemaliger Mitspieler, die sich im Laufe der Zeit so bildet.
Was lustiges verrücktes wäre mir auch lieber gewesen.
Dienstag, 8. Oktober 2013
Tag 8: Was ist das verrückteste was Dir beim Rollenspiel passiert ist (Ingame)?
Uff, schwierige Frage - so viel Jahre, so viel Spiele ...
- Paris, 1924, Frühjahr/Winter. Kalt und nebelig ist es, gefrorener Schnee bedeckt die Natur. Die Investigatoren flüchten vor unheimlichen roten Augen aus dem Dunkel der Nacht in das wohlige Warm eines Anwohners. Kurzes Aufwärmen am Kamin. Wunderliche Kratzgeräusche an der Eingangstür, ein Investigator forscht nach. ... Eisblumen bilden sich an den Fenstern neben der Tür, Kälte dringt durch das Holz und bringt die Tür zum knacken und knarzen, Kältenebel dringt unter der Tür durch. Dann ein Klopfen an der Tür - erst verhalten, dann stark. Investigator: "Herein" ___ Tür zerbirst, weisse Haut blitzt auf, rote, hungrige Augen, Gemetzel :)
- Arkham, ~1927. Im Dunkel eines nicht mehr genutzten Theaters. Ein fauliger Geruch liegt in der Luft, die Lampen der Investigatoren schaffen es nur mühsam, das Dunkel zu vertreiben. Dann fallen die Lichter aus. Alle. Gleichzeitig. Ein lautes Knirschen ist zu hören, als würde etwas schweres die Lehnen der Sitzreihe vor den Investigatoren belasten. Investigatorin rennt um ihr Leben. Im Stockdunkel. Zwischen Stuhlreihen. Orientierungswurf perfekt, direkt vor der dunklen Wand 90 Grad nach links, die leichte Schräge des Theaters hoch. Hinter sich schwere Schritte mit einem schleifenden Geräusch, als würden lange Klauen das Laufen des Verfolgers behindern. Anderer Investigator zielt im dunkeln "grob in die Richtung" und verteilt den Tod aus Blei. Kreatur versucht Investigatorin zu folgen: Kritischer Fehler, knallt an die Wand. Schütze zielt auf Geräusch - kritischer Erfolg. Würfelt Schaden: Maximal ... ein unerwartetes Ende dieser Begegnung.
Montag, 7. Oktober 2013
Tag 7: Erzähl von Deinem Lieblings-Rollenspielcharakter
Ich bin meist SL, deswegen habe ich nicht allzuviel Charaktere, auf die ich zurückgreifen kann - ausser natürlich auf Charaktere anderer Spieler.
Den Char, den ich selber mal gespielt habe und den ich besonders mochte war der bereits erwähnte Midgard Einbalsamierer-Greis. Faul, sexistisch, reich, mit einer handvoll Amazonenkriegerinnen, die ihn bewachten - hat er immer gerne von seinem Beruf erzählt.
Der Charakter von einem Mitspieler, der mir sehr gut gefiel war Monsieur Vollodimert (oder so) - ein Weltkriegsveteran aus Frankreich, der mit seiner Flinte Südamerika und Arkham in den 20ern unsicher gemacht hat.
Unterm Strich kann man sagen, dass erst aussergewöhnliche Charaktere hängen geblieben sind, der Standardkram, der hundertste austauschbare Krieger, sind verschwunden. Irgendwo abgeheftet in der Mappe für alte Charaktere (wenn ich so ordentlich wäre ...). Erst die besonderen vergisst man nicht :)
(Illustrationen: www.janreiser.de - vielen Dank!)
Den Char, den ich selber mal gespielt habe und den ich besonders mochte war der bereits erwähnte Midgard Einbalsamierer-Greis. Faul, sexistisch, reich, mit einer handvoll Amazonenkriegerinnen, die ihn bewachten - hat er immer gerne von seinem Beruf erzählt.
Der Charakter von einem Mitspieler, der mir sehr gut gefiel war Monsieur Vollodimert (oder so) - ein Weltkriegsveteran aus Frankreich, der mit seiner Flinte Südamerika und Arkham in den 20ern unsicher gemacht hat.
Unterm Strich kann man sagen, dass erst aussergewöhnliche Charaktere hängen geblieben sind, der Standardkram, der hundertste austauschbare Krieger, sind verschwunden. Irgendwo abgeheftet in der Mappe für alte Charaktere (wenn ich so ordentlich wäre ...). Erst die besonderen vergisst man nicht :)
(Illustrationen: www.janreiser.de - vielen Dank!)
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