Mittwoch, 23. Oktober 2013

Tag 23: Was für ein Gegenspieler ist Dir besonders im Gedächtnis geblieben und was machte ihn für Dich so besonders?

hmm ... keiner?

Leider ist es meinen SL nie wirklich gelungen, Gegenspieler so herauszukristallisieren, dass sie in Erinnerung geblieben sind.

Es gab wohl mal einen adeligen Gegenspieler in unserer Midgard-Kampagne während des Studiums, der uns so dermaßen auf unsere freiheitlich-orientierten Nerven ging, dass wir ihn mal eben so als unseren Erzfeind postulierten und ihn ins Reich seiner Vorväter schicken wollten ... was aber leider vom SL damals - der sonst nicht unbedingt durch schlechtes Leiten aufgefallen war - durch nicht wirklich gutes Spielleiten unöglich gemacht wurde. DAS hätte eine prima Erz-Enemy Sache werden können. War wohl nix.

Allgemein versuche ich in meinen Runden vor allem auch Fehler ehemaliger Spielleiter nicht zu wiederholen, insb. beim Leiten von NPCs höherer Wichtigkeit. Nicht nur ein potenziellen XP und LP Lager, sondern Persönlichkeit, Motivation, Plan und Durchführung (Dieser Satz kein Verb). Manchmal gelingt es mit (bleicher Begleiter beim Orient Express), manchmal halt nicht.

… da fällt mir ein, unser Paladin bei C&C hat in seiner Güte die Elfen-Hehlerin laufen lassen, nicht ohne ihr in absoluter Rechtsprechung vorher die Hand vom Arme zu trennen, auf dass sie dies schändliche Handwerk fürderhin unterlasse. Da könnte man was draus machen ...

Dienstag, 22. Oktober 2013

Tag 22: Was für ein Film oder was für ein Buch hat Dir am meisten Inspiration für Dein Rollenspielhobby gegeben?

Ein Initiator war sicherlich Dragons of Autumn Twilight - das hat mich beim ersten Mal ziemlich geflashed Mitte/Ende der 80er.




Als Kind/Jugendlicher hat mich das hier stark geprägt. Vielleicht liegt da der Ursprung meines Science Fiction Interesses.


Montag, 21. Oktober 2013

Tag 21: Wie leicht kommst du auf Rollenspiel-Ideen und wie schwer fällt es Dir, diese auszuarbeiten?

Das fällt mir beides sehr leicht - wenn ich tatsächlich mal eine Blockade habe, dann gibt's einen Raum voller Spiele in dem ich mich inspirieren lassen kann.

Auch wenn es einerseits ein wenig frustrierend ist zu wissen, dass ich die Spiele, die ich im Laufe der Jahrzehnte gesammelt habe, niemals alles spielen werden kann, ist die Option, sie als Inspirationsfundus zu nehmen doch unbezahlbar.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Tag 20: Gibt es ein System, dass Du immer schon mal spielen wolltest, aber nie dazu gekommen bist?

Als Spielleiter ganz sicher Orpheus von White Wolf. Sonst bin ich kein großer Freund des weissen Wolfes, aber das finde ich sehr verlockend.



Als Spieler reizen mich sehr Ars Magica und auch Pendragon - wobei ich letzteres auch durchaus leiten könnte ... 

Und last but not least:

Grosses, nasses Kino.

Freitag, 18. Oktober 2013

Tag 18: Hast Du ein Lieblings-Rollenspiel Genre (SciFi, Fantasy, ...)?

Das habe ich mich auch schon oft gefragt.

Bei mir pendelt es zwischen Fantasy - Horror - Science Fiction

Hab ich zuviel von dem einen, dann fehlen mir die anderen. Mal Western oder Cyberpunk ist toll, aber die drei üblichen Verdächtigen sind es doch meistens.

Müsste ich mich auf eins reduzieren wäre es wohl:

Science Fiction (Space Opera)



Mittelerde ... das Experiment

Nun ist es bald soweit - 3 meiner Kolleginnen und Kollegen wollen einmal "richtig" Rollenspiel ausprobieren ... ob ich allgemein akzeptiert "richtig" spielleiten kann stell ich mal für einen anderen Eintrag nach hinten, bisher gab es ausreichend wenig Beschwerden um den Versuch zu starten.

Wie schon vorher irgendwo angedeutet habe ich mich nicht für ein besonders einsteigerfreundliches System entschieden, kein "easy" oder "lite", kein Fate und keine Gentlemens Edition. Nicht Pathfinder oder D&D - nicht mal C&C, obwohl es so schön einfach ist, ganz sicher kein DSA oder sein neuer Klon SM. Nein, wenn schon dann tough. Schließlich ist das System Mittel zum Zweck und nicht Lockmittel zum Spiel.

Mittelerde Rollenspiel - MERS/MERP. Der kleine Bruder von Rolemaster 2 (der mit den haarigen Füßen) mit der Option später mit RM2 oder RMFRP zu erweitern. "Das-Ding-Aus-Den-80ern". Tabellen, Spruchlisten, Kritische Treffertabellen (und unsichtbare Schildkröten). Erfahrungspunkte durch Schmerzen und mehr XP beim Tod. Ja, genau dieses.



Warum? Gerade WEIL sie neu dabei sind. Weil sie Brettspiele lieben. Weil MERS definitiv kein Brettspiel ist, aber Elemente hat, die ihnen beim Spiel genau wegen ihrer Vorlieben zu Brettspielen gefallen werden. Ich freu mich jetzt schon auf die ersten Würfe auf kritische Tabellen, die offen vor allen in der Mitte des Tisches gemacht werden, sowohl von mir als auch von den Spielern. Sie werden die Charaktererschaffung hassen, um ihren Charakter und sein Leben entsprechend bangen aber den Kampf lieben. Sie werden Geschichten erleben und davon erzählen .... naja, hoffentlich, ich bin gespannt.